Vitamine

VITAMINE

Vitamine sind organische Verbindungen, die der Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen braucht. Sie werden mit der Nahrung aufgenommen.

Es gibt die fettlöslichen (Lipophile) Vitamine:   A D E K,    die in der Leber gespeichert werden, daher ist eine Überversorgung möglich.

Dann gibt es noch die wasserlöslichen (Hypophile) Vitamine: C und B 1,2, usw. der 13 organischen Verbindungen.  11 davon können NICHT synthetisiert werden.

Vitamin A:    Retinol

Aus Provitamin A und Karotin wird durch Darmbakterien das eigentliche Vitamin A gebildet, in der Leber gespeichert und bei Bedarf ans Blut abgegeben.

Wirkung:

  • steuert das Wachstum des Kindes,
  • übt Schutzfunktion für Haut, Haare und Schleimhäute aus,
  • ist unentbehrlich für den Aufbau des Sehpurpurs,
  • wichtig für Dämmerungssehen und Fernsehen

Mangel:

  • Haare werden brüchig und fallen aus,
  • Haut trocknet aus, schuppt und verfärbt sich,
  • Blendempfindlichkeit ist erhöht,
  • vermindertes Dämmerungs- und Dunkelsehen,
  • Nachtblindheit,
  • Lichtscheuheit

Vorkommen:  Karotten, Kürbis, Lebertran, Mango, Broccoli, rote Beete, Paprika, Orangen, Leber, Spinat, Kohl, Tomaten, Marillen, Butter, Häuptelsalat, Ei, Milch, Olivenöl, Hering

Vitamin B1:    Thiamin

Wirksamste Form ist Thiamindiphosphat, dieser erhöht sich bei kohlehydratreicher Kost und sinkt bei Fettkonsum. Mehr Bedarf in der Schwangerschaft, bei Fieber oder Alkoholkonsum.

Wirkung:

  • wirkt auf Zellen, die Kohlehydrate in großer Menge benötigen: Muskel, Nervenzellen
  • Herzmuskelzellen haben hohen Bedarf

Mangel:

  • Anhäufung der KH Stoffwechselprodukte, Brenztraubensäure und Milchsäure im Blut und Gewebe führen zu Müdigkeit, Leistungsschwäche, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Magensäuremangel, Durchfall und div. Verdauungsstörungen
  • bei chron. Alkoholabusus, durch Entzündung der Schleimhaut im Magen-Darm-Trakt, wodurch es zu Verwertungsstörungen kommt
  • Störung des veg. Nervensystems und des Seelenlebens
  • Entzündungen, Krämpfe,
  • Beriberi: mit Kreislauf-, Gleichgewichts- und Nervenstörungen, Krämpfe und Lähmung

Medizinische Verwendung bei Nervenentzündungen, Ischias, Muskelschmerzen bzw.- lähmungen, einigen Herzerkrankungen, Gürtelrose, Kinderlähmung, Blutzuckerkoma bei Diabetikern...,

Vorkommen:  weiße Bohnen, grüne Erbsen, Linsen, Sojabohnen, Pilze, Erdäpfel, Spargel, Vollreis, Artischocken, Schwarzwurzeln.

Vitamin B2:     Riboflavin

Befindet sich in allen Körperzellen, der Tagesbedarf erhöht sich in der Schwangerschaft und Stillzeit, bei körperlicher Anstrengung und bei Fieber.

Wirkung:

  • unentbehrlich bei der Energiegewinnung aus Eiweiß, Fett und KH, beim Aufbau von Fettsäuren,
  • Bestandteil der Atmungsfermente bei der Sauerstoffverwertung im Zellstoffwechsel für Hören und Sehen,
  • für Wachstum und Gewichtszunahme des Kindes

Medizinische Verwendung:

  • bei häufig wiederkehrenden oder chronisch verlaufenden Hautentzündungen, insbesondere bei übermäßiger Talgproduktion,
  • bei bestimmten Formen der Blutarmut zusammen mit Eisen,
  • ergänzend neben Nicotinamid zur Behandlung von PELLAGRA,
  • bei Diabetes, um die Wirkung der Insulinmedizin zu verbessern

Vorkommen: Broccoli, grüne Erbsen, Rosenkohl, Spargel, Spinat, Pilze, Buttermilch, Joghurt, Molke, Trinkmilch

Vitamin B3:     Pantothensäure

kommt in allen Zellen vor und ist Baustein des Coenzyms A, das eine entscheidende Rolle bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen spielt.

Wirkung:

  • steuert den Eiweiß-, Fett- und Kohlehydratstoffwechsel,
  • ist am Aufbau von Porohyrin (Bestandteil des Hämoglobins), der Fett- und Gallensäuren und am körpereigenen Cholesterin beteiligt,
  • hilft mit bei verschiedenen Entgiftungsreaktionen,
  • erhöht die Widerstandskraft der Schleimhäute gegen Infektionen,
  • erhöht den Stoffwechsel des Epithelgewebes und der Haut,
  • hat Einfluss auf das Wachstum und Färbung der Haare (Anti-Grau-Faktor)

Mangel:

  • Störung der Nervenfunktionen mit Kribbeln in den Gliedern,
  • schmerzhaftes Brennen der Füße, vor allem nachts,
  • erhöhte Anfälligkeit für Infektionskrankheiten,
  • allgemeine Leistungs- und Muskelschwäche mit abnormer Ermüdung,
  • Appetitmangel und andere Verdauungsstörungen,
  • Entartung der Leberzellen mit Einlagerung von Fettstoffen

Therapeutischer Einsatz:

  • bei allen o.a. Mängeln,
  • bei chronischen Infektionen der Nasenschleimhaut und der Bronchien,
  • zur besseren Wundheilung,
  • bei Scheidenentzündungen.
  • bei Darmlähmung mit Stuhlverhalten nach Operationen

Vorkommen:  Avocado, Karfiol, Broccoli, Erbsen, Spargel, Zuckermais, Champignons, Steinpilze, Wassermelone, Leber, Fisch, Kalb-, Rind-, Schweine- und Hammelfleisch, Geflügel, Hühnerleber, Scholle, Hering.

Vitamin B6:      Pyridoxin

Es gibt drei wirkungsgleiche Verbindungen: Pyridoxal, Pyridoxol und Pyridoxamin, die als notwendige Bestandteile in vielen Enzymen eingebaut werden, die zum Teil lebenswichtige Aufgaben erfüllen.

Der Tagesbedarf erhöht sich bei hohem Eiweißkonsum, stärkerer körperlicher Beanspruchung, bei Steigerung der Stoffwechselfunktion, zur Wärmeproduktion und als Schmerzmittel während der Schwangerschaft.

Wirkung:

  • Aufbau und Abbau von Aminosäuren,
  • Bildung von Histamin, dieses spielt durch seinen Einfluss auf die Blutgefäße und Verdauungsorgane eine Rolle bei allergischen Reaktionen,
  • Serotonin – Botenstoff im Gehirn und B-Vitamin Niacin

Mangel:

  • bei Säuglingen schwere Krampfzustände, ähnlich einem epileptischen Anfall,
  • Hautentzündungen mit übermäßiger Talgproduktion vor allem im Gesicht,
  • Geschwüre an Mundschleimhaut und Lippen,
  • Nerven- und Muskelstörungen,
  • Menstruationsstörungen – Prämenstruelles Syndrom,
  • Schwangerschaftsvergiftungen,
  • bestimmte Formen der Blutarmut,
  • Depressionen und Gewichtsabnahme

Medizinische Verwendung:

  • bei Menstruationsbeschwerden mit stärkeren Blutungen, beim PMS,
  • Schwangerschaftserbrechen,
  • Reisekrankheit,
  • Nerven- und Hauterkrankungen,
  • Pubertäts-Akne

Vorkommen:  Vollreis, Getreide, Hefe, Broccoli, alle Kohlarten, Karfiol, Sauerkraut, grüne Bohnen und Erbsen, Erdäpfel, Lauch, Paprika, Sellerie, Spinat, Zuckermais, Bananen, Holunder, Milchprodukte, Eier, Geflügel, Kalb-, Rind-, Schweine-, Hammelfleisch, Wild, Schinken, Seefische (Kabeljau, Makrele, Scholle, Thunfisch) Süßwasserfische (Aal, Lachs)

Vitamin B 12:     Cobalamin

Kobalt ist das Zentralatom in Vit. B12 – auch als aktive Ameisensäure bekannt.

Unter den Oberbegriff Cobalamine fallen auch Cyano-, Aquo- und Nitrocobalamin. Die Unterschiede in Struktur und Wirkung ergeben sich aus div. anorganischen Stoffen, die an das im Vitamin befindliche Kobaltatom gebunden werden.

Vorkommen:

  • reichlich in tierischem Eiweiß, gebildet von den Darmbakterien der Tiere,
  • Darmflora des Menschen produziert Vit. B12, steht aber dem Körper nicht zur Verfügung wegen Mangels an Intrinsic-Faktor im Dickdarm, der nur von der Magenschleimhaut hergestellt werden kann daher Vit. B12-Zufuhr nur von außerhalb!
  • Der Tagesbedarf erhöht sich während Schwangerschaft, Stillzeit, sowie der Wachstumsphase

Wirkung:

  • Zusammen mit der Folsäure, die erst unter Mitwirkung von Vit. B12 in die aktive Form Tetrahydrofolsäure umgewandelt wird, trägt das Vitamin zum Fett- und Kohlehydratstoffwechsel bei, vor allem in Zellen, die sich rasch teilen und dazu in ihrem schnellen Stoffwechsel viele Eiweißbausteine benötigen, wie blutbildende Zellen des Knochenmarks und das Nervengewebe,
  • wir als Bestandteil vieler Enzyme im Stoffwechsel jeder Körperzelle benötigt

Mangel:

  • Entzündungen der Zunge und der Nerven,
  • bei zu wenig Magensäure,
  • bei chronischen Entzündungen der Magenschleimhaut, weil dann der Intrinsic-Faktor zur Aufnahme des Vitamins fehlt. Die Folge ist perniziöse Anämie mit Bildung großer unreifer Blutzellen, die ihre lebenswichtigen Funktionen nicht mehr erfüllen können

Medizinische Verwendung:

  • bei perniziöser Anämie
  • bei allgemeinen nervösen Störungen
  • bei Nervenentzündungen und Schmerzen der Diabetiker

Vorkommen: Kalb-, Rind-, Schweine- und Hammelfleisch, Schinken, Wurstwaren, Innereien (Leber, Nieren), Geflügel, Hühnerleber.

Vitamin B15:     Pangansäure

Zur Verwendung gelangt das aktive Spaltprodukt der Pangansäure: Di-Isopropylamin-Dichloracetat, DIPA genannt

Wirkung:

  • erhöht die Sauerstoffaufnahme der Zellen des Gehirns und des Herzmuskels,
  • verbessert durch gefäßerweiternde Wirkung die Körperdurchblutung,
  • senkt erhöhte Blutcholesterinwerte,
  • hilft dem Körper bei Belastung durch Umweltgifte

Therapeutische Anwendung bei:

  • allen Leiden, die mit verminderter Sauerstoffversorgung der Zellen einhergehen,
  • allen Lebererkrankungen aller Ursachen,
  • allen Herz- und Hirnerkrankungen,
  • Kopfschmerzen, Migräne und Schwindel,
  • Arterien- und Venenleiden der Beine: Raucherbein, Krampfadern,
  • erhöhten Blutcholesterinwerten,
  • als harntreibendes Mittel, besonders bei Bauchwassersucht durch Leberleiden, DIPA wirkt selbst dann noch, wenn alle üblichen Mittel versagt haben,
  • zur Vorbeugung bzw. schnelleren Beseitigung eines Muskelkaters durch Abbau des Milchzuckers (sollte kurmäßig genommen werden).

Vorkommen:  in vielen pflanzlichen Samen, Marillenkernen und Reiskleie.

Vitamin C:     Ascorbinsäure

Wichtig für die Immunabwehr !!

 Mangel:

  • Skorbut: Zahnfleischschwellung, Blutflecken auf der Haut (ähnlich wie Scharlach) infolge hoher Durchlässigkeit der kleinsten Blutgefäße,
  • Nasenbluten und Geschwüre mangels Frischkost,
  • Möller-Barlowsche-Krankheit ist Skorbut bei Kleinkindern, wenn sie nur mit sterilisierter, kondensierter und gekochter Milch ernährt werden,
  • Anschwellen der Röhrenknochenenden,
  • Blutungen an Haut und Schleimhäuten,
  • Fieber

Vorkommen:  Erdbeeren, Hagebutten, schwarze Ribisel, Stachelbeeren, Orangen, Zitronen, grüne Bohnen, Erdäpfel, Fenchel, Grünkohl, Gurke (basenüberschüssig), Kohl, Karfiol, Kohlrabi, Kraut, Kresse, Kürbis, Paprika, Petersilie, Spinat, Tomaten, Wirsing, Zwiebel, Milch und Milchprodukte.

Vitamin D:      Ergosterin/Calciferole

ist als Provitamin im Gemüse und als Ergosterin in der Haut vorhanden, das dann durch UV-Licht in das eigentliche Vitamin umgewandelt wird.

Wirkung:

  • Aufnahme und Verwertung von Kalk und Phosphor aus der Nahrung

Mangel:

  • Rachitis, Knochen bleiben weich und krümmen sich

Vorkommen:  in Lebertran

Vitamin E:   Tokopherole

Wird nur kurze Zeit im Körper gespeichert – unterstützt Wundheilung, z.b. vor Operationen ca. 14 Tage vorher in hohen Dosen einnehmen – ist in jeder Menge ungiftig.

Nur mit Mangan im Körper kann Vitamin E wirksam werden. Selen steigert seine Wirkung und in Kombination mit Vitamin A entfaltet es seine höchste Wirkung.

Zerstört wird es durch Mineralöle und Smog.

Gesättigte Fettsäuren und chlorierte Wasser erfordern einen höheren Bedarf.

Wirkung:

  • beschleunigt Wundheilung bei Verbrennungen, Ausschlägen durch Antioxidans,
  • schützt vor den Folgen von passivem Rauchen,
  • erhöht Fruchtbarkeit, regt die Bildung der Sexualhormone an,
  • hilft Fehlgeburten zu verhindern,
  • lindert Hitzewallungen (bes. zus. mit homöopath. Belladonna),
  • senkt den Blutdruck,
  • reguliert die Blutzirkulation,
  • erhöht den Sauerstoffgehalt des Blutes,
  • löst Blutgerinsel auf,
  • hilfreich bei Migräne, Sehstörungen, Augenmuskelproblemen, Bursitis, Keloide, vermindertem Sexualinteresse, Prämenstruellem Syndrom,
  • Schutzstoff für andere Vitamine und Hormone, sowie für die Lungen
  • beschleunigt Narbenbildung,
  • verhindert Falten und Leberflecken,
  • verzögert den Alterungsprozess

Vorkommen:  Avocados (Fettkiller), Mandeln, Cornflakes, Blattgemüse, Bohnen, Mais, Reis, Tomaten, Weizenkeimlinge, pflanzliche Öle aus Distel, Erdnuss, Kokosnuss, Leinsamen, Oliven, Sonnenblumenkerne, Sojabohnen, Maiskeime

Vitamin F:     essentielle Fettsäuren

Zusammen mit Vit. E als Antioxidans zum Schutz gegen die von den gesättigten Fettsäuren gebildeten freien Radikale. Diese sind chemische Verbindungen, die die Zellen angreifen und schädigen.

Wirkung:

  • senkt den Cholesterinspiegel,
  • wirkt Herzerkrankungen entgegen,
  • Schutzfaktor gegen Röntgenstrahlen,
  • wirkt positiv auf die endoktrinen Drüsen,
  • gut für Atmung, Nerven, Haut, Herz, Blutgerinnung und Fortpflanzung

Mangel:

  • Akne, Ekzeme, trockene Haut,
  • trockenes, glanzloses Haar, Schuppen,
  • Durchfall, Gallensteine, Krampfadern,
  • Verlust nützlicher Darmbakterien – wie bei Dickdarmkatarrh

Vorkommen: in allen kaltgepressten Speiseölen

Vitamin H:    Biotin

Hautfaktor oder Coenzym R genannt

Komplex von Wucherstoffen, die alle Lebewesen unbedingt brauchen, ist in allen Zellen vorhanden.

Biotin wird zu einem kleinen Teil im Darm gebildet, der Rest muss über die Nahrung zugeführt werden. Durch Störungen der Darmflora infolge Antibiotikabehandlung wird die Eigenversorgung mit Biotin aus dem Darm behindert, ebenso durch erhöhten Hühnereikonsum, weil Eier das Antivitamin Avitin besitzen, die die Biotinwirkung im Körper verhindern.

Wirkung:

  • wirkt mit beim Aufbau von Fettsäuren als Enzymbestandteil,
  • ist gemeinsam mit Vitamin K an der Bildung von Prothrombin beteiligt.

Mangel:

  • Haarausfall,
  • Nervenstörungen,
  • Anstieg der Cholesterinwerte im Blut,
  • nachlassende Talgproduktion, graue Hautverfärbung,
  • blasse Zunge mit Schwund der Geschmacksknospen,
  • nervöse Übererregbarkeit und depressive Verstimmungen,
  • Hautentzündungen mit Flecken und Schuppen an Händen, Armen und Beinen.

Verwendung als medizinisches Zusatzpräparat:

bei den Mangelsymptomen an Haut, Schleimhaut und Haar, sowie bei Akne und der Leinerschen Krankheit (Rötung + Schuppung der Haut bei Säuglingen, die meist im 2. Lebensmonat beginnt und oft von Durchfall und Erbrechen begleitet ist).

Vorkommen: Vollwertkost; Kalb-, Rind-, Schweine- Hammelfleisch; Rohmilch und Trinkmilch.

Vitamin B6:      Nicotinsäure (Niacin, Nicotinsäureamid)

Wird in der Leber selbst aus Tryptophan hergestellt und ein kleiner Teil wird von den Darmbakterien gebildet.

Der Tagesbedarf ist in der Wachstumsphase, bei Fieber, schwerer körperlicher Beanspruchung, Verdauungsstörungen und während der Stillzeit erhöht, ebenso bei reichlicher Flüssigkeitszufuhr.

Wirkung:

  • Leber- und Allergieschutz,
  • Sauerstoffverwertung im Zellstoffwechsel,
  • durchblutungsfördernde Wirkung.

Mangel:

  • A-vitaminöse Pellagra, wenn gleichzeitig Mangel an B2,
  • Entzündungen von Haut, Mundschleimhaut, Magen und Darm,
  • Funktionsstörungen des NS mit Kribbeln, Taubheitsgefühl, Zittern, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, abnormer Müdigkeit und Schwindel,
  • seelisch-nervöse Störungen wie Psychosen, Verwirrtheit und Depressionen.

Verwendung als medizinisches Zusatzpräparat:

  • bei Haut - und Schleimhauterkrankungen,
  • bei Durchblutungsstörungen (Angina pectoris: anfallsweise Herzschmerzen durch Verengung der Herzkranzgefäße),
  • Asthma.

Vorkommen:  Kalb-, Rind-, Schweine- Hammelfleisch, Schinken, Innereien (Herz, Leber, Nieren), Wild, Geflügel, Hering, Heilbutt, Makrele, Sardine, Scholle, Forelle, Lachs, Erbsen, Champignons, Eierschwammerl, Steinpilze.

Vitamin P:    Flavonoide

Macht die Kapillarwände weniger durchlässig und wird zur Blutstillung verwendet. In Pinienkernen vorhanden.

Vitamin  Q  

Auch als Co-Enzym Q + Ubichinon (ubi = überall) bekannt und ist vitaminähnlich. Es hat mit Vitamin E eine Strukturähnlichkeit und wird von diesem vor Verfall geschützt.

Wirkung:

  • neutralisiert freie Radikale,
  • ist lebenswichtig für die Energiegewinnung unserer Körperzellen.

Vorkommen von Vitamin Q: Kann im Körper zum Teil selbst hergestellt werden.